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Der Wandelgarten mit seiner erfrischenden Natur

Östlich der Wandelhalle befindet sich der Wandelgarten. Unser Wandelgarten ist das Tor zur freien Landschaft und setzt sich aus einem zentral angelegten Rasenparterre, einem bepflanzten Senkgarten mit Wasserspiel sowie einem großen Stauden- und Hortensienbeet zusammen. Hier findet ein Übergang aus dem barocken Schlosspark, hinein in den Landschaftspark nach englischen Vorbild statt.

  • Rasenparterre

    Am Ostausgang der Wandelhalle befindet sich das Rasenparterre, dessen Flucht direkt zur Allee mit Nordamerikanischen Sumpfeichen und den angrenzenden farbenfrohen und artenreichen Feuchtwiesen führt. Das erhöhte Rasenparterre im Wandelgarten dient als Ausstellungsfläche für Kunstobjekte und lädt zum Ausruhen ein.

  • Wasserspiel

    Der im Jahr 1953 errichtete Senkgarten mit Wasserspiel befindet sich im Wandelgarten auf der Ostseite der Wandelhalle. Nach 70 Jahren hat sich die ursprüngliche Bepflanzung komplett verändert. Anstelle von Efeu und Fetthenne blühen nun opulente Dahliensorten, Ziertabak, weiße Prachtkerzen und das Indische Blumenrohr. Der Sommerflor wird aber auch von Strukturpflanzen, wie dem Afrikanischen Lampenputzergras und den feuerroten Blättern und Fruchtständen des Wunderbaums begleitet. Dadurch erhält der Senkgarten mit Wasserspiel eine tropische Erscheinung. Gerade in den ruhigen Morgenstunden kann man hier dem Plätschern des Wasserspiels lauschen und die Morgensonne genießen.

  • Staudengarten

    Die 2014 angelegten Staudenbeete im Wandelgarten zeichnen sich durch ihre inselhafte Aufteilung und die geschwungenen Rasenwege aus. In den Staudenbeeten dominieren im Frühling Narzissen und blaublühende Prärierlilien. Im Verlauf des Frühsommers (ab Juni) beginnt die Blühphase der Großen Sterndolde (Astrantia major) zusammen mit Frauenmantel (Alchemilla mollis), Iris und Kugellauch. Im Anschluss folgen Staudenphlox (Phlox paniculata) und die Prachtscharte mit ihren ährenförmigen violettrosa Blüten, die auch Schmetterlinge und Hummeln anlockt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Blütezeit vom großen Schuppenkopf (Cephalaria gigantea). Die skabiosenähnliche und schwefelgelbe Blüte ist eine Nektarquelle von Juli bis August und lockt unzählige Insekten wie Bienen an. In den Staudenbeeten befinden sich aber auch besondere Gehölze, wie der Goldregen (Laburnum watereri), Echte Mispel (Mespilus germanica) und die selten anzutreffende Kastanien-Rose (Rosa roxburghii). Selbstverständlich tragen auch diese Gehölze dazu bei, dass es im Staudengarten ständig summt und brummt. Im Spätsommer sind es die vielen großen Blüten der Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) sowie die Blütenschirme vom bienenfreundlichen Purpurdost (Eupatorium fistilosum). Die weinrote Blütenfarbe vom Purpurdost verträgt sich hervorragend mit den ersten blauviolett blühenden Astern.

  • Hortensienbeet

    2014 wurde auch das Hortensienbeet angelegt. Auf über 200 m² wachsen hier die unterschiedlichsten Arten von Hortensien. Geschützt und im Schatten der duftenden Traubenkirsche wachsen die Hortensien zu großen Sträuchern heran. Aufgrund des humosen und kalkarmen Bodens sowie der hohen Luftfeuchtigkeit haben die asiatischen Schönheiten den passenden Standort im Staatsbad gefunden. Zu den bekannten aufgepflanzten Hortensien zählt die blaublühende Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla), die ihre blaue Blütenfarbe nur bei einem niedrigen pH-Wert und vorhanden Spurenelementen im Boden behält. Aber auch andere Hortensienarten wie die Rispen-Hortensie Hydrangea paniculata, die eine Höhe von bis zu 4 m erreichen kann. Die rahmweißen, kegelförmigen Blütenrispen färben sich beim Verblühen in ein blassrosa. Selbst in den Wintermonaten schmücken die goldbraunen eingetrockneten Blüten das Beet. Zu den eher selten aufgepflanzten Hortenseien zählen die Samt-Hortensie Hydrangea aspera subsp. sargentiana sowie die Eichblatt-Hortensie Hydrangea quercifolia. Die Samt-Hortensie besticht durch ihre mattgrünen Blätter und die zweifarbigen Blütenteller. Zwischen Juli und August öffnen sich die 10 bis 25 cm langen weißen Blütenrispen, die dann ebenfalls zu einem Rosa verblassen. Besonders schön ist die Herbstfärbung der Eichenblatt-Hortensie. Ihre Blätter leuchten dann von Orange über Rot bis ins Rotbraun.

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